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Der TagTod einer Lehrerin auf A9: Angeklagter Ex-Freund will "mit Tod nichts zu tun" haben

15.01.2024, 17:17 Uhr

Acht Monate nach dem gewaltsamen Tod einer Lehrerin auf der Autobahn 9 haben der Ex-Freund und der mutmaßliche Schütze jeweils den Vorwurf einer Mordbeteiligung zurückgewiesen. "Ich hätte niemals die Mutter meines Sohnes umgebracht oder umbringen lassen", sagte der 42-jährige Ex-Freund vor Gericht. "Ich habe mit dem Tod (...) nichts zu tun." Auch der frühere Schulfreund und mutmaßliche Schütze wies in einer stundenlangen Aussage zurück, die Frau erschossen zu haben.

Nach Ansicht der Anklage wurde die Frau im Mai 2023 auf dem Standstreifen der A9 vor dem Hintergrund eines Streits um den gemeinsamen Sohn mit ihrem Ex-Partner umgebracht. Die Frau sei in den Augen des Vaters zunehmend ein Störfaktor für die Vater-Sohn-Beziehung geworden, sagte Staatssekretärin Maria Stiller zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Potsdam.

Die Anklage der Staatsanwaltschaft wirft beiden Deutschen vor, die 40 Jahre alte Frau im Mai vergangenen Jahres auf der Autobahn A9 in Brandenburg "heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen mittels einer Schusswaffe ermordet zu haben".

Quelle: ntv.de