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Der TagTod von Niklas: Walid S. will nicht an Tatort gewesen sein

20.01.2017, 10:56 Uhr

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Der Hauptangeklagte Walid S. (2.v.l.) neben seinem Anwalt Martin Kretschmer und der Angeklagte Roman W. (r) neben seinem Anwalt Peter Krieger im Landgericht in Bonn. (Foto: dpa)

Zum Auftakt des Prozesses um die tödliche Prügelattacke auf den 17-jährigen Schüler Niklas in Bonn hat der Hauptangeklagte jede Tatbeteiligung bestritten. "Er ist weder in die Tathandlungen mit eingebunden gewesen, noch war er am Tatort", sagte der Verteidiger des 21-jährigen Walid S. vor dem Bonner Landgericht.

Der Tod des 17-jährigen Niklas nach einem brutalen Angriff in Bonn-Bad Godesberg hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst. Laut der vom Bonner Staatsanwalt Florian Geßler verlesenen Anklage soll der zur Tatzeit 20-jährige S. dem Schüler aus Bad Breisig am frühen Morgen des 7. Mai 2016 einen Faustschlag gegen die Schläfe versetzt haben, an dessen Folgen Niklas wenige Tage später im Krankenhaus starb.

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Quelle: ntv.de