Der Tag

Der TagTourist steckt zwei Wochen in Asylheim fest

08.08.2016, 13:57 Uhr

Eigentlich wollte er nur Deutschland erkunden - doch dann wurde ihm die Geldbörse geklaut und das Unglück nahm seine Lauf. Denn weil er statt einer Diebstahlanzeige versehentlich einen Asylantrag unterzeichnete, wurde ein chinesischer Tourist fast zwei Wochen lang in ein Flüchtlingsheim im Münsterland gesteckt.

  • Statt an die Polizei, geriet der Chinese an eine Behörde in Heidelberg, die ihm wider besseren Wissens den Asylantrag vorlegte. Daraufhin wurde er in die Erstaufnahmeeinrichtung in Dortmund gebracht, wo man ihm Reisepass und Visum abnahm.

  • Erst mit Hilfe einer Übersetzungs-App kam heraus, dass es sich bei dem Mann nicht um einen Flüchtling, sondern um einen Rucksacktouristen handelte.

"Er hatte eine Maschinerie in Gang gesetzt, aus der er erstmal gar nicht wieder rauskam", sagte Christoph Schlütermann, Kreisvorstand beim Deutschen Roten Kreuz, welches das Heim in Dülmen betreibt.

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Quelle: ntv.de