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Der TagTraum vom "Eigenheim" für die AfD in Berlin geplatzt

06.03.2026, 18:42 Uhr

Die AfD hat sich in Berlin von der Idee, Hausbesitzerin zu sein, wohl vorerst verabschiedet. Im Herbst wird die Partei - die das Bundesamt für Verfassungsschutz als "gesichert rechtsextrem" einstufen will und das gerade vor Gericht durchzusetzen versucht - neue Räumlichkeiten anmieten für ihre Parteizentrale. Verhandlungen über den Ankauf einer repräsentativer Immobilie hat der Bundesvorstand abgebrochen nach Informationen von Stern und RTL/ntv. AfD-Bundesschatzmeister Carsten Hütter erklärte auf Anfrage, dass "in einer intensiv durchgeführten Recherche fast 30 mögliche Immobilienkaufobjekte geprüft worden" seien. Letztlich habe aber "keines dieser Objekte das vom AfD-Bundesvorstand vorgegebene Anforderungsprofil ausreichend erfüllen können". Zuletzt soll es vor allem Verhandlungen um zwei Immobilien nahe Anhalter Bahnhof und Spittelmarkt gegeben haben. Nun soll die AfD einen Bürokomplex in der Nähe der Jannowitzbrücke als Mietobjekt ins Auge gefasst haben. Die Lage wäre auf jeden Fall deutlich zentraler als die der aktuellen Bundesgeschäftsstelle in Berlin-Reinickendorf. Dort muss die Partei zum Jahresende ausziehen nach einem Rechtsstreit mit dem Vermieter.

Quelle: ntv.de