Der TagTraurige Nachrichten vom Wal an der Ostsee
Die Hoffnungen auf ein Happy End kann man wohl leider endgültig begraben. So traurig das auch ist: Der vor Wismar in der Ostsee gestrandete Buckelwal befindet sich Experten zufolge im Sterbeprozess. Dass er nicht auf die Boote reagiere, sei ein Zeichen dafür, sagte Bianca König von der Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) Deutschland. Wie lange der Sterbeprozess dauert, hänge von verschiedenen Faktoren ab.
"Der Wal hat mehrere Baustellen, die ihn beeinträchtigen und dafür sorgen werden, dass er sterben wird." Es könne heute Abend passieren, aber auch erst in drei Tagen. Falls der Wal eine Stunde nicht atme, sei das ein Zeichen dafür, dass er tot sei. Das Hauptproblem sei das Gewicht des Tieres und die geringe Wassertiefe: "Wale brauchen die Schwerelosigkeit im Wasser, das Gewicht wird immer weiter auf die Organe drücken, das führt zu Organversagen und Kreislaufkollaps", sagte König. "Es hängt davon ab, wie viel Auftrieb er im Wasser hat und vom Gesamtzustand."