Der TagTrittin wähnt SPD in "babylonischer Gefangenschaft"
Auch in der Sommerpause machen sich viele nicht-sozialdemokratische Politiker Gedanken um den Zustand und die Zukunft der SPD. Einer von ihnen ist offenkundig der ehemalige Grünen-Vorsitzende Jürgen Trittin. Der 64-Jährige sieht die SPD-Spitze auf einem Schlingerkurs, der den Abstieg der einstigen Volkspartei beschleunigen kann.
Die Vorsitzende Andrea Nahles und Vizekanzler Olaf Scholz schienen sich "in einer babylonischen Gefangenschaft mit CDU und CSU einrichten zu wollen", sagte Trittin der Deutschen Presse-Agentur.
In dem Gespräch forderte er ein Bündnis gegen die Union: "SPD, Linke und Grüne müssten diejenigen, die sich in den letzten zehn Jahren von der Politik zurückgezogen haben, wieder mobilisieren", forderte Trittin.
Zugleich betonte er, dass SPD und Grüne keine "gottgegebenen Bündnispartner" seien.
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