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Der TagTrotz Krieg: Zehntausende ultraorthodoxe Juden pilgern in die Ukraine

25.09.2022, 20:58 Uhr
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Jedes Jahr kommen chassidische Juden aus der ganzen Welt am jüdischen Neujahrsfest in die Stadt, um das Grab von Rabbi Nachman zu besuchen, dem Gründer der ultraorthodoxen Strömung. (Foto: REUTERS)

Obwohl in der Ukraine gerade Krieg herrscht, haben sich Zehntausende orthodoxe Juden für eine jährliche Pilgerfahrt in der ukrainischen Stadt Uman versammelt. Laut United Jewish Community of Ukraine sollen 23.000 Pilger gekommen seien. Die Gläubigen wollten in Uman das Neujahrsfest Rosch Haschana feiern.

Die zentralukrainische Stadt ist zwar relativ weit von der Front entfernt. Doch sowohl ukrainische als auch israelische Behörden hatten die Gläubigen gedrängt, die Feierlichkeiten vom 25. bis 27. September in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Pilger Aaron Allen sagte er habe Sirenen gehört, doch als Israeli "sind wir an Sirenen gewöhnt, wir wissen, was zu tun ist. Wir fühlen uns recht sicher".

Quelle: ntv.de