Der TagTrump-Anwalt Giuliani gerät in Ukraine-Affäre stärker unter Druck

"Ich habe nie einen Cent erhalten." Der persönliche Anwalt von US-Präsident Donald Trump, Rudy Giuliani, sieht sich massiven Vorwürfen ausgesetzt. Die "New York Times" berichtete unter Berufung auf ihr vorliegende Dokumente, Giuliani habe Privatgeschäfte mit einem Volumen von mehreren Hunderttausend Dollar mit der ukrainischen Regierung vorangetrieben. Giuliani wies die Vorwürfe in einem Interview der Zeitung zufolge aber zurück: Ein ukrainischer Beamter sei in diesem Jahr an ihn herangetreten, um ihn persönlich einzustellen, er habe diesen Vorschlag aber abgelehnt. Dann habe er ungefähr einen Monat damit verbracht, einen gesonderten Deal mit der ukrainischen Regierung zu prüfen. Er habe diesen Plan dann auch abgelehnt. Giuliani hatte auch zuvor bereits abgestritten, Privatgeschäfte in der Ukraine getätigt zu haben.
Giuliani nimmt für Trump eine Beraterrolle ein. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, an offiziellen Kanälen vorbei Gespräche mit der Ukraine geführt zu haben. Kiew sollte demnach Untersuchungen auf den Weg bringen, die Trumps politischem Rivalen Joe Biden hätten schaden können.