Der TagTrump: "Wir brauchen Gaza nicht zu kaufen"
Mehrere Äußerungen von Donald Trump zum Gazastreifen haben bereits internationale Empörung ausgelöst. Etwa, dass die USA das vom Krieg zerstörte palästinensische Küstengebiet übernehmen und in eine "Riviera des Nahen Ostens" verwandeln würden. Jetzt legt der US-Präsident nach: "Wir werden Gaza haben. Wir brauchen es nicht zu kaufen", sagt er bei einem Treffen mit Jordaniens König Abdullah II. im Weißen Haus. Das sei ein vom Krieg zerstörtes Gebiet. Die USA würden Gaza einfach "einnehmen", wieder in Gang bringen und in einen "Diamanten" verwandeln, sagt Trump. Dort sollten Hotels, Wohnungen und Büros entstehen, und der Wiederaufbau werde viele Arbeitsplätze in der Region schaffen. "Ich denke, es wird großartig für die Palästinenser sein", sagt er. "Sie werden es lieben."
Trumps Plan für die rund zwei Millionen Bewohner des Gazastreifens besteht nach seinen Worten darin, sie in arabische Länder "umzusiedeln". Experten zufolge würde ihre Vertreibung aus dem Gazastreifen gegen das Völkerrecht verstoßen. Die Vereinten Nationen warnen vor einer "ethnischen Säuberung".