Der TagTrump bittet um Verschiebung der Strafverkündung im Schweigegeldprozess
Im Mai wurde Donald Trump schuldig gesprochen, Geschäftsunterlagen gefälscht zu haben, um Schweigegeldzahlungen an die Pornodarstellerin Stormy Daniels zu vertuschen. Die Verkündung des Strafmaßes steht allerdings noch aus.
Nun hat der frühere US-Präsident den zuständigen Richter in New York aufgefordert, die Entscheidung über bis nach der Präsidentschaftswahl im November zu verschieben. In einem veröffentlichten Schreiben an den Richter erklärte Trumps Anwalt Todd Blanche, der bisher angekündigte Termin am 18. September komme einer Wahlbeeinflussung gleich.
Ein Aufschub würde Trump auch Zeit geben, die nächsten Schritte abzuwägen, nachdem Richter Juan Merchan am 16. September über den Antrag der Verteidigung entscheiden soll, das Urteil aufzuheben und den Fall mit Blick auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zur Immunität von US-Präsidenten vollständig abzuweisen, schrieb Blanche. "Es gibt keinen Grund für weitere Eile", erklärte er.