Der TagTrump schließt Kennedy Center im "Anti-woke-Kampf"
Washingtons größte Kultureinrichtung - das Kennedy Center - schließt dem Wunsch von US-Präsident Donald Trump entsprechend für zwei Jahre und soll renoviert werden. Das Kuratorium habe sich einstimmig dafür ausgesprochen, teilt das Kennedy Center mit. Die Arbeiten sollen nach dem Nationalfeiertag am 4. Juli beginnen. Der US-Kongress habe auf Bestreben des US-Präsidenten 257 Millionen US-Dollar (rund 223 Millionen Euro) dafür freigegeben.
Trump hatte das Kennedy Center kurz nach seinem Amtsantritt vor gut einem Jahr unter seine Kontrolle gebracht und einen Kampf gegen "anti-amerikanische Propaganda" in der Kulturwelt angekündigt. Er entließ mehrere Mitglieder des Kuratoriums, übernahm den Vorsitz und beauftragte seinen Vertrauten Richard Grenell, die Institution neu auszurichten. Später wurde sie unter öffentlichem Protest in "Trump Kennedy Center" umbenannt. Zur Begründung hieß es, das Kulturhaus sei zu "woke" gewesen.