Der TagTrump soll gefallene US-Soldaten als "Verlierer" und "Trottel" bezeichnet haben
Vor zwei Jahren war Donald Trump auf Stippvisite in Frankreich. Zu einem geplanten Besuch des US-Militärfriedhofs Aisne-Marne bei Paris kam es damals aber nicht. Ein nun veröffentlichter Artikel des Magazins "The Atlantic" nennt die angeblichen Hintergründe der Absage.
Demnach soll Trump zu seinen Mitarbeitern kurz vor dem Besuch gesagt haben: "Warum sollte ich diesen Friedhof besuchen? Er ist gefüllt mit Verlierern."
In dem von "Atlantic"-Chefredakteur Jeffrey Goldberg verfassten Artikel heißt es, Trump habe den geplanten Besuch in erster Linie deshalb abgelehnt, weil er befürchtete, dass seine Frisur im Regen "zerzaust" werden könnte. Offiziell hatte die US-Delegation damals erklärt, dass Trump den Friedhof nicht besuchen könne, weil sein Helikopter wetterbedingt nicht startbereit sei.
In einem weiteren Gespräch auf derselben Reise habe Trump die mehr als 1800 auf dem Friedhof Aisne-Marne bestatteten US-Soldaten als "Trottel" bezeichnet, heißt es in dem Bericht weiter. Für die Äußerungen soll es vier Zeugen geben.
Trump dementierte den Bericht am späten Donnerstagabend, nachdem das Weiße Haus die Anschuldigungen bereits als "ekelhafte, groteske und verwerfliche Lügen" verurteilt hatte.