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Der TagTrump streicht Harvard-Uni Zuschüsse von 2,2 Milliarden Dollar

15.04.2025, 06:22 Uhr

Die US-Regierung will der renommierten Harvard University nach ihrer Weigerung, Forderungen im Zuge von Antisemitismus-Vorwürfen nachzukommen, staatliche Mittel in Milliardenhöhe streichen. Trumps Joint Task Force zur Bekämpfung des Antisemitismus kündigte am Montag die Streichung von mehrjährigen Zuschüssen in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar (1,9 Milliarden Euro) an. Zudem sollen Regierungsverträge in Höhe von 60 Millionen Dollar auf Eis gelegt werden.

Die US-Regierung hatte von der Universitätsleitung mehrere Änderungen verlangt. Diese betreffen unter anderem die Verwaltung, das Vorgehen der Universität bei Einstellungen sowie Zulassungskriterien. Universitätspräsident Alan Garber kündigte daraufhin in einem Brief an die Studierenden und die Mitarbeiter an, dass sich die Universität den Regierungsforderungen widersetzen werde. Er betonte, dass die Einrichtung "nicht über ihre Unabhängigkeit oder ihre verfassungsmäßigen Rechte verhandeln" werde.

"Die heutige Erklärung von Harvard unterstreicht die an den renommiertesten Universitäten und Hochschulen unseres Landes vorherrschende beunruhigende Anspruchshaltung, dass staatliche Investitionen nicht mit der Verantwortung einhergehen, die Bürgerrechtsgesetze einzuhalten", erklärte Trumps Antisemitismus-Task Force.

Quelle: ntv.de