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Der TagTrump will propalästinensische Uni-Protestler "aus dem Land werfen"

27.05.2024, 22:18 Uhr

Was tut man nicht alles, um an Geld für den Wahlkampf zu kommen? Donald Trump jedenfalls spielt den harten Hund und stellt potenziellen Spendern in Aussicht, propalästinensische Proteste an den US-Universitäten zu zerschlagen. Wie die "Washington Post" berichtet, erklärte der frühere US-Präsident vor einem Saal voller Spender - zu denen er scherzhaft "98 Prozent meiner jüdischen Freunde" gezählt habe -, dass er studentische Demonstranten aus den Vereinigten Staaten ausweisen würde, wenn er wiedergewählt wird. Das berichtet die Zeitung unter Berufung auf Teilnehmer der Veranstaltung in New York. "Eine Sache, die ich mache, ist, dass ich jeden Studenten, der protestiert, aus dem Land werfe. Wissen Sie, es gibt eine Menge ausländischer Studenten. Sobald sie das hören, werden sie sich benehmen", sagte Trump am 14. Mai demzufolge.

Einer der Spender soll sich bei dem Treffen darüber beschwert haben, dass viele der Studierenden und Professoren, die auf dem Campus protestierten, eines Tages Machtpositionen in den Vereinigten Staaten einnehmen könnten. Daraufhin bezeichnete Trump dem Bericht zufolge die Demonstrierenden als Teil einer "radikalen Revolution", die er zu besiegen gelobte. Wenn die Spender dafür Sorge tragen würden, dass er wiedergewählt wird, "werden wir diese Bewegung um 25 oder 30 Jahre zurückwerfen", so Trump.

Quelle: ntv.de