Der TagTrump zeigt Verständnis für Krim-Annexion
Die US-Regierung und ihre Verbündeten betrachten die Krim-Annexion als völkerrechtswidrig und erkennen sie nicht an. US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump gibt mit Äußerungen zur russischen Ukraine-Politik den Zweifeln seiner Gegner an seiner außenpolitischen Kompetenz neue Nahrung.
Der Republikaner deutete an, er könnte als US-Präsident die russische Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim anerkennen. "Nach dem, was ich gehört habe, wollen die Leute auf der Krim lieber bei Russland sein", sagte Trump. "Wenn unser Land gut mit Russland auskäme, wäre das eine große Sache."
Trumps weitere Äußerungen ließen den Schluss zu, dass ihm die militärische Intervention Russlands unter Präsident Wladimir Putin im Nachbarland Ukraine möglicherweise nicht vollständig bekannt sei.
Trump sagte zum Moderator: "Putin wird nicht in die Ukraine gehen, ja, nur damit Sie das verstehen. Er wird nicht in die Ukraine gehen, okay? Das können Sie so festhalten." Der Moderator reagierte mit dem Einwand: "Aber er ist doch schon dort, oder nicht?" Trump erwiderte daraufhin: "Okay, na gut, er ist auf gewisse Weise dort. Aber ich bin nicht dort."
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