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Der Tag Türkin wegen kritischem Anruf in TV-Sendung inhaftiert

Auf die Redefreiheit kann man sich in der Türkei verlassen - zumindest, wenn man das sagt, was der Regierung genehm ist. Wie man deren Meinung teilt, da ist man ganz frei. Eine andere Meinung haben, tja, das ist dann nicht so einfach. Das muss nun auch eine Frau einsehen, die in einer Fernsehsendung anrief und den Militäreinsatz gegen Kurden im Südosten der Türkei kritisierte.

  • Ein Gericht in Istanbul verurteilte Ayse Celik aus der Kurdenmetropole Diyarbakir am Mittwoch wegen "Terrorpropaganda" zu einem Jahr und drei Monaten Haft, wie die Nachrichtenagentur Anadolu meldete.
  • Das Gericht legte Celik zur Last, sie habe mit ihren Äußerungen die Methoden der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) legitimieren wollen.
  • "Sind Sie sich im Klaren darüber, was im Osten der Türkei passiert?", hatte sie im Januar 2016 in der Beyaz Show im Sender Kanal D gesagt. "Die Leute kämpfen gegen Hunger und Durst, vor allem die Kinder. Seien Sie bitte sensibel, schweigen Sie nicht."

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Quelle: ntv.de

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