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Der Tag Tumult und Wortgefechte bei Impeachment-Untersuchung

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Findet das Impeachment-Verfahren doof: Aufgebrachter Trump-Anhänger.

(Foto: REUTERS)

In der Impeachment-Untersuchung gegen US-Präsident Donald Trump haben sich Anwälte von Demokraten und Republikanern im US-Kongress harte Wortgefechte geliefert. Ein Rechtsvertreter der oppositionellen Demokraten bekräftigte vor dem US-Justizausschuss des Repräsentantenhauses, Trump habe eindeutig sein Amt missbraucht, als er die Ukraine zu Ermittlungen gegen seinen Rivalen Joe Biden gedrängt habe. Der Präsident habe seine Wiederwahl über die "nationale Sicherheit der Nation und die Unversehrtheit ihrer Wahlen" gestellt. Trump habe immer wieder gesagt, dass er als Präsident alles dürfe, sagte Anwalt Barry Berke. Das sei falsch. "Niemand steht über dem Gesetz. Auch der Präsident nicht."

Der Anwalt der Republikaner, Stephen Castor, wies die Vorwürfe gegen Trump dagegen entschieden zurück. Die Anschuldigungen seien "Blödsinn", die Untersuchung viel zu schnell verlaufen. Bei der spannungsgeladenen Anhörung im Justizausschuss bewerteten die Anwälte von Demokraten und Trumps Republikanern den Stand der bisherigen Untersuchung. Die Sitzung begann mit einem Tumult: Ein Trump-Anhänger im Publikum unterbrach den demokratischen Ausschussvorsitzenden Jerry Nadler und rief: "Wir haben Donald Trump gewählt und haben die Nase voll von diesem Impeachment!" Er wurde aus dem Saal geworfen.

Quelle: ntv.de