Der TagUN: Klimakrise trifft Flüchtlinge besonders hart
Die Repräsentantin des UN-Flüchtlingsrats in Deutschland, Katharina Lumpp, appelliert an die Staatengemeinschaft, in Glasgow alles zu tun, um den humanitären Folgen der Klimakrise entgegenzuwirken.
"Wir beobachten, dass die Auswirkungen des Klimawandels Ungleichheit und Ungerechtigkeit vertiefen und bestehende Vulnerabilitäten und Risiken vervielfachen", sagt Lumpp den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Faktoren wie Armut, unzureichende Ernährungsgrundlagen, Klimawandel und Konflikte würden sich zu einer negativen Dynamik verbinden, die zunehmend Menschen dazu zwinge, ihre Heimat zu verlassen. Flüchtlinge träfe der Klimawandel besonders hart, da sie oft in Ländern Schutz gefunden hätten, die zu den ärmsten und vom Klimawandel besonders stark betroffenen gehörten. Flüchtlinge und Binnenvertriebene lebten dort ohnehin schon in prekären Situationen.