Der TagUNO: Menschenrechtslage im Iran verschlechtert sich
Trotz der Wahl des reformorientierten Präsidenten Hassan Ruhani beklagt die UNO, dass sich die Menschenrechtslage im Iran weiter verschlechtert hat.
Als Beispiele nannte der UN-Sondergesandte für den Iran, Ahmed Shaheen, die hohe Zahl von Hinrichtungen und die zahlreichen Inhaftierungen von Journalisten und Aktivisten.
Demnach wurden im Iran im vergangenen Jahr 753 Menschen hingerichtet, darunter 25 Frauen und 13 Minderjährige. Damit sei der Iran das Land mit den meisten Hinrichtungen pro Einwohner.
Umso besorgniserregender sei, dass die meisten Todesurteile für Vergehen wie Ehebruch, Sodomie, Drogendelikte oder "vage formulierte Verstöße gegen die nationale Sicherheit" verhängt würden, sagte Shaheen.
Zudem schüchtere die iranische Führung ihre Gegner systematisch ein, verfolge und inhaftiere Aktivisten.