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Der TagUNO: Menschenrechtslage im Iran verschlechtert sich

16.03.2015, 17:46 Uhr

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Der UN-Sondergesandte für den Iran, Ahmed Shaheen. (Foto: AP)

Trotz der Wahl des reformorientierten Präsidenten Hassan Ruhani beklagt die UNO, dass sich die Menschenrechtslage im Iran weiter verschlechtert hat.

  • Als Beispiele nannte der UN-Sondergesandte für den Iran, Ahmed Shaheen, die hohe Zahl von Hinrichtungen und die zahlreichen Inhaftierungen von Journalisten und Aktivisten.

  • Demnach wurden im Iran im vergangenen Jahr 753 Menschen hingerichtet, darunter 25 Frauen und 13 Minderjährige. Damit sei der Iran das Land mit den meisten Hinrichtungen pro Einwohner.

  • Umso besorgniserregender sei, dass die meisten Todesurteile für Vergehen wie Ehebruch, Sodomie, Drogendelikte oder "vage formulierte Verstöße gegen die nationale Sicherheit" verhängt würden, sagte Shaheen.

  • Zudem schüchtere die iranische Führung ihre Gegner systematisch ein, verfolge und inhaftiere Aktivisten.

Quelle: ntv.de