Der TagUS-Diplomaten in Deutschland von "Havanna-Syndrom" betroffen
Mehrere US-Diplomaten in Deutschland sind einem Medienbericht zufolge vom rätselhaften "Havanna-Syndrom" betroffen. Das "Wall Street Journal" berichtete unter Berufung auf Diplomaten, mindestens zwei US-Vertreter hätten sich wegen Krankheitssymptomen wie Schwindel, schweren Kopfschmerzen, Ohrschmerzen und Müdigkeit in medizinische Behandlung begeben. Auch in weiteren europäischen Ländern sei es zu solchen Fällen gekommen.
Dem "Wall Street Journal" zufolge arbeiteten einige der Betroffenen zu Russland-Themen. Die ersten Fälle des "Havanna-Syndroms" waren vor fünf Jahren bei Diplomaten in der kubanischen Hauptstadt aufgetaucht. Seit 2016 litten Dutzende kanadische und US-Diplomaten sowie deren Angehörige in Kuba unter Gesundheitsproblemen wie Benommenheit, Müdigkeit und Kopfschmerzen sowie Hör- und Sehproblemen. Später kamen Fälle in China, Russland und den USA hinzu, auch in Österreich soll es Fälle gegeben haben.