Der TagUS-Gericht stoppt Hinrichtung in allerletzter Minute
Der Oberste Gerichtshof der USA hat die geplante Hinrichtung eines zum Tode verurteilten Mannes im Bundesstaat Alabama in letzter Minute gestoppt. Die Entscheidung fiel am Donnerstag, wobei sich drei der neun Richter gegen den Beschluss aussprachen, wie das Gericht mitteilte. Der 49-Jährige war wegen eines Doppelmordes bei einem Raubüberfall im Jahr 1998 verurteilt worden. Zuvor hatte ein Bundesrichter die Anwendung der umstrittenen Stickstoff-Inhalation zur Vollstreckung des Todesurteils untersagt. Alabama hatte daraufhin erfolglos per Eilantrag versucht, die Hinrichtung doch durchzusetzen.
Die Methode war von Experten der Vereinten Nationen in der Vergangenheit als eine Form von "Folter" kritisiert worden. In den USA wurden in diesem Jahr bislang 15 Todesurteile vollstreckt.