Der Tag

Der TagUS-Grenzbeamte warnen Migranten vor tödlicher Hitze

04.06.2024, 16:39 Uhr

"Die Wüstenumgebung ist äußerst unerbittlich, besonders während der Sommermonate": Die US-Grenzschutzbehörde berichtet im Umkreis der texanischen Stadt El Paso wegen der hohen Temperaturen von vermehrten Verletzungen und Todesfällen bei Menschen, die über Mexiko in die USA fliehen. Am vergangenen Wochenende hätten Grenzschutzbeamte auf mehrere Notfälle reagieren müssen, teilte die Behörde mit. Dabei habe es auch vier Todesfälle in Folge von Hitzeschlägen und Dehydration gegeben.

  • Die Beamten in El Paso verstärkten demnach ihre Bemühungen, solche Tragödien durch mehr Patrouillen und spezialisierte Rettungsteams zu verhindern. Dafür würden auch Drohnen eingesetzt, um in Not geratene Menschen zu finden und ihnen zu helfen.

  • Mexiko liegt auf dem Weg von Menschen, die wegen Armut, Gewalt und politischen Krisen aus ihrer Heimat in die USA fliehen.

  • Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration der Vereinten Nationen (IOM) handelt es sich um die tödlichste Landmigrationsroute der Welt. Demnach starben und verschwanden dort allein im Jahr 2022 insgesamt 686 Menschen.

  • Am Montag hatten US-Medien berichtet, dass Präsident Joe Biden seine Migrationspolitik an der Südgrenze deutlich verschärfen möchte.

Quelle: ntv.de