Der Tag

Der TagUS-Kandidat kennt keine ausländischen Staatschefs

29.09.2016, 16:37 Uhr

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Hatte wieder einen "Aleppo-Moment": Gary Johnson. (Foto: AP)

Nicht nur Hillary Clinton und Donald Trump bewerben sich um das Amt des US-Präsidenten - es gibt da noch einen dritten Mann, Gary Johnson heißt der und ist für die "Libertäre Partei" ins Rennen gegangen. Doch der macht nur Schlagzeilen mit peinlichen Wissenslücken. Vor drei Wochen etwa fragte er "Was ist Aleppo?", als er gefragt würde, was er dort als Präsident tun würde. "Ich glaube, ich habe einen Aleppo-Moment", sagte er nun in einer Sendung des US-Senders MSNBC, über die unter anderem die britische Zeitung "Guardian" berichtet. In der Diskussionssendung wurde er aufgefordert, einen ausländischen Staatschef zu nennen, den er respektiere. Er konnte keinen nennen, schließlich rang er sich ab: "Der frühere Präsident von Mexiko". Ein Mitdiskutant erlöste ihn schließlich, als dieser ihm zuraunte, dass der Mann Vicente Fox heißt. Selbst schien er sich des Namens nämlich nicht entsinnen zu können. Chancen, die Wahl zu gewinnen, hat Johnson übrigens nicht.

Quelle: ntv.de