Der TagUS-Konzerne horten gigantische Summen im Ausland
Steuern zahlt kaum jemand so richtig gern, das gilt offenbar insbesondere für Konzerne in den USA. Die haben laut einer neuen Studie eine gewisse Meisterschaft darin entwickelt, Geld am Fiskus vorbei ins Ausland zu schleusen.
1,6 Billionen Dollar lagerten auf Konten in Steueroasen, heißt es in der von der Entwicklungsorganisation Oxfam in Auftrag gegebenen Studie. Das entspreche einem Anstieg um 200 Milliarden Dollar seit 2014 und in etwa der jährlichen Wirtschaftsleistung Kanadas.
Interessant: Illegal ist das nicht, wie Oxfam betont. Die Analyse zeige jedoch, dass das Steuersystem es Konzernen ermögliche, sich um ihren fairen Beitrag zum Gemeinwohl zu drücken.
Statt des gesetzlich vorgeschriebenen US-Steuersatzes von 35 Prozent hätten die untersuchten Unternehmen dank verschiedener Schlupflöcher im Schnitt nur 25,9 Prozent gezahlt.