Der TagUS-Militär schießt eigene Drohne ab
Dumm gelaufen: Das US-Verteidigungsministerium hat im Grenzgebiet zu Mexiko eine Drohne der eigenen Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) abgeschossen. Nahe Fort Hancock im Bundesstaat Texas setzte das Militär dafür einen Hochenergie-Laser ein, wie die "New York Times" unter Berufung auf vier mit der Angelegenheit vertrauten Personen berichtete. Der Luftraum wurde zeitweise eingeschränkt.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums, der CBP und der US-Luftfahrtbehörde (FAA) erfolgte der Abschuss, um ein "scheinbar bedrohliches unbemanntes Luftfahrzeug" im militärischen Luftraum zu neutralisieren. Der Vorfall habe sich "weit entfernt von bewohnten Gebieten" ereignet, zivile Flugzeuge seien nicht in der Nähe gewesen. Nach Informationen der "New York Times" hatte die Grenzschutzbehörde das Militär jedoch nicht darüber informiert, dass sie in dem Gebiet eine eigene Drohne starten wollte. Für das Militär sei das Fluggerät daher als unbekannt erschienen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf einen mit den Ermittlungen vertrauten Pentagon-Vertreter.