Der TagUS-Regisseur Singleton wird nicht länger künstlich belebt

Der amerikanische Filmregisseur und Produzent John Singleton ("2 Fast 2 Furious", "Atemlos") soll nach einem schweren Schlaganfall nicht länger künstlich am Leben erhalten werden. Nach Mitteilung seiner Sprecherin hat sich die Familie des Filmemachers entschieden, lebenserhaltende Maßnahmen zu stoppen. Dies sei eine "qualvolle" Entscheidung gewesen, heißt es in einer Mitteilung der Familie. Sie hätten sich mit Singletons Ärzten besprochen.
Der 51-Jährige hatte am 17. April einen schweren Schlaganfall erlitten. Der siebenfache Vater wurde in einem Krankenhaus in Los Angeles behandelt. Singleton holte 1992 mit seinem Debütfilm "Boyz N The Hood" über Gewalt in einem Armenviertel von Los Angeles auf Anhieb zwei Oscar-Nominierungen. Er war der erste Afroamerikaner und zugleich der jüngste Regisseur, dem die Ehre in der Sparte "Beste Regie" zuteilwurde.