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Der TagUSA: Autofahrerin gerät erst in Kontrolle - und dann in Abschiebeknast

14.05.2025, 20:04 Uhr
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Vor wenigen Tagen protestierten Menschen in New York gegen die Einwanderungsbehörde. (Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire)

Die Trump-Regierung schafft mit ihren willkürlichen Abschiebungen - auf Grundlage eines uralten Kriegsrechts aus dem 18. Jahrhundert - immer mehr eine Atmosphäre der Angst in den USA: Eine 19 Jahre alte Studentin wird von der Einwanderungsbehörde ICE inhaftiert, weil sie angeblich falsch abgebogen sein soll mit ihrem Auto. Tage später stellt sich heraus, dass die Beamten einen Fehler gemacht haben, aber die Frau aus Mexiko bleibt weiter inhaftiert. Zudem werfen die Behörden ihr vor, angeblich ohne Führerschein unterwegs gewesen zu sein. Dem widerspricht die junge Frau, sie besitze eine internationale Fahrerlaubnis.

Die junge Frau war Medienberichten zufolge als Vierjährige mit ihren Eltern aus Mexiko gekommen. Die "New York Post" zitierte einen Anwalt mit den Worten: "Es ist einfach herzzerreißend, dass der Fehler eines Polizeibeamten dieser Person letztendlich ihre Freiheit gekostet hat und sie möglicherweise ihren Aufenthalt in den Vereinigten Staaten verliert."

Quelle: ntv.de