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Der TagUSA entziehen Friedensnobelpreisträger nach Kritik an Trump sein Visum

02.04.2025, 06:52 Uhr
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Óscar Arias war zweimal Präsident von Costa Rica, von 1986 bis 1990 und von 2006 bis 2010. (Foto: dpa)

Wer Trump nicht passt, darf nicht ins Land. Das hat nun auch der Friedensnobelpreisträger von 1987, Óscar Arias aus Costa Rica, erfahren. Die US-Regierung hat ihm nach eigenen Angaben das Visum entzogen. Die US-Behörden hätten ihm die Entscheidung ohne Angabe von Gründen per E-Mail mitgeteilt, sagte der 84 Jahre alte Ex-Präsident des mittelamerikanischen Landes. Er hatte US-Präsident Donald Trump im Februar mit einem "römischen Kaiser" verglichen.

Die Entscheidung, ihm das Visum zu entziehen, habe ihn überrascht, sagte Arias. "Ich weiß nicht, ob das eine Vergeltung dafür ist, dass ich meine Meinung sage". Die USA unter Trump wiesen Merkmale einer Autokratie auf. Wenn ihn jemand mit dem Schritt zum Schweigen bringen wolle, werde das nicht gelingen. Arias war zweimal Präsident von Costa Rica, von 1986 bis 1990 und von 2006 bis 2010. Den Nobelpreis erhielt er für seine Bemühungen um einen dauerhaften Frieden in Mittelamerika.

Quelle: ntv.de