Der TagÜberlebender nach Explosion? Retter in Beirut wollen Tunnel bauen
Einen Monat nach der verheerenden Explosion in Beirut haben die Rettungshelfer noch immer leise Hoffnung, unter den Resten eines eingestürzten Hauses einen weiteren Überlebenden zu finden. Bei der fieberhaften Suche wollen sie jetzt über drei Tunnel durch die Trümmer zu dem Opfer gelangen. Bislang könne weder bestätigt noch ausgeschlossen werden, dass dort noch ein Verschütteter sei, sagte der Leiter des chilenischen Rettungsteams "Topos" ("Maulwürfe"), Francisco Lermanda. Die Arbeiten gehen weiter.
Lermanda zufolge hatte am Vortag zunächst ein Suchhund einen Geruch bemerkt, der auf einen Menschen unter den Trümmern hinweisen könnte. Mit Hilfe von Ortungsgeräten sei danach eine "sehr schwache Atmung" ausgemacht worden.
Spezialisten zufolge liege die Person in etwa drei Meter Tiefe. "Wir werden unsere Arbeit fortsetzen, bis wir die Präsenz einer Person bestätigen oder ausschließen können", sagte er.
Die chilenischen Spezialisten und libanesische Einsatzkräfte suchen seit Donnerstag nach dem möglichen Überlebenden der Detonation vor genau einem Monat. Den ganzen Freitag über räumten sie Trümmer des Gebäudes weg.