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Der TagÜberraschende Bewegung in US-Waffendebatte

05.10.2017, 18:07 Uhr

Das Geschäft mit der AngstNach dem furchtbaren Massenmord in Las Vegas griff bei manchen Resignation um sich. An den laschen Waffengesetzen in den USA werde sich ja doch nichts ändern, zu mächtig ist die Waffenlobby, zu vernarrt sind die Kunden in ihre Knarren. Doch nun deutet sich überraschend zumindest ein bisschen Bewegung an.

  • Mehrere republikanische Senatoren signalisierten, sie könnten sich unter bestimmten Voraussetzungen für ein Verbot von Vorrichtungen durchringen, die halbautomatische Waffen de facto zu automatischen Waffen machen. So eine Vorrichtung hatte auch der Attentäter in Las Vegas genutzt. So konnte er 900 Schuss pro Minute abgeben.

  • Senator Ron Johnson aus Wisconsin sagte, er habe kein Problem damit, solche Vorrichtungen zu verbieten. "Automatische Waffen sind illegal", betonte er. Auch weitere republikanische Senatoren hatten zumindest Gesprächsbereitschaft in der Frage signalisiert.