Der TagÜberraschende Wortmeldung treibt Verwirrung im US-Wahlkampf auf die Spitze
Die Namensposse bei den US-Republikanern bei den Vorwahlen in Alaska rund um mehrere Dan Sullivans geht in die nächste Runde. Jetzt taucht mit Dan A. Sullivan ein weiterer Namensvetter auf, der sich für Dan S. Sullivan aussprach und gegen Dan J. Sullivan. "Als der ursprüngliche Dan Sullivan fordere ich die Einwohner Alaskas auf, für Senator Daniel S. Sullivan zu stimmen. Er hat sich hervorragend für Alaska eingesetzt", schrieb der ehemalige Bürgermeister von Anchorage bei Facebook.
Dan S. Sullivan geht für eine dritte Amtszeit ins Rennen, sein weniger bekannter Namensvetter Dan J. Sullivan will bei den Zwischenwahlen am 3. November erstmals einen Sitz im Kongress ergattern. In Alaska werden parteiübergreifend die vier Kandidaten mit den meisten Stimmen bei der Vorwahl zum entscheidenden Wahlgang im November zugelassen. Die Republikaner vermuteten bereits eine Verschwörung der US-Demokraten hinter der Sullivan-Vielzahl
Auch US-Präsident Trump vermutet ein abgekartetes Spiel der Demokraten dahinter. Der 80-Jährige sah sich genötigt, noch am Tag der Vorwahl in der vergangenen Woche auf seiner Plattform Truth Social die Bürger Alaskas dazu aufzurufen, "DEN ECHTEN DAN SULLIVAN" zu wählen. Den namensgleichen Herausforderer stellte Trump als Schwindler und Strohmann der Demokraten dar.