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Der TagUnbekannte schlagen Flusspferd in Zoo tot

28.02.2017, 07:53 Uhr
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Viele Menschen zeigten sich schockiert angesichts der Attacke auf Gustavito. (Foto: REUTERS)

Tierfreunden dürfte bei einer solchen Geschichte das Herz bluten: Nachdem das Flusspferd Gustavito in einem Zoo in El Salvador von Unbekannten so schwer misshandelt wurde, dass es nicht mehr fressen konnte, ist das exotische Tier nun gestorben. Das hat das salvadorianische Kulturministerium mitgeteilt. Der Fall hatte in dem südamerikanischen Land für Entsetzen gesorgt. Unbekannten hatten Gustavito am vergangenen Mittwoch mit Stichwaffen verletzt und geschlagen.

Als sich das Flusspferd verteidigte, zog es sich auch eine Verletzung am Maul zu. Nach dem Angriff fraß Gustavito nicht mehr. Tierärzte entdeckten daraufhin eine Reihe von weiteren Verletzungen - offenbar wurde das Tier mit Eispickeln, Steinen und Stahlstangen attackiert. "Wir können nicht verstehen, wie jemand einem schutzlosen Tier so etwas antun konnte", sagte Mauricio Velásquez, Sprecher der Zoologischen Stiftung, der Zeitung "La Prensa Gráfica". Wer die Täter waren, wird derzeit ermittelt.