Der TagUnglück in Schweizer Alpen: Zwei Tote, neun Verletzte
Im Süden der Schweiz sind zwei Bergsteiger von herabstürzenden Eisbrocken getötet worden. Bei den Toten handele es sich um eine 40-jährige Französin und einen 65 Jahre alten Spanier, teilte die Polizei mit. Neun weitere Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer.
Die Polizei war am frühen Morgen darüber informiert worden, dass die Alpinisten am Bergmassiv Grand Combin von herabstürzenden Seracs - Gletschereissäulen, die sich am Schnittpunkt von Gletscherspalten ablagern - erfasst worden waren. Zum Zeitpunkt des Unglücks hielten sich 17 Bergsteiger dort auf. Das Unglück ereignete sich auf etwa 3400 Metern Höhe im Bereich "Plateau du Déjeuner" auf der Aufstiegsroute "Voie du Gardien". Das Grand Combin zählt mit einer Höhe von bis zu 4314 Metern zu den höchsten Massiven der Alpen.
Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung zu dem Vorfall ein.