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Der Tag Unsensibler Trump bringt Soldaten-Witwe zum Weinen

18.10.2017, 15:49 Uhr
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Bei der Witwe handelt es sich um eine 24-jährige Mutter von zwei Kindern, die im sechsten Monat schwanger ist. Ihr 25-jähriger Ehemann war während eines Anti-Terror-Einsatzes im Niger in einen Hinterhalt geraten. (Foto: AP)

Nun ja, dieser Vorwurf verwundert kaum: US-Präsident Donald soll in rüder Weise mit der Witwe eines im Einsatz getöteten US-Soldaten umgesprungen sein.

  • Trump habe der Frau am Telefon in nüchternem Ton gesagt, ihr Mann habe "gewusst, worauf er sich einließ, als er sich verpflichtete". Wie die Abgeordnete Frederica Wilson berichtet, fügte er noch hinzu: "Aber ich nehme an, es tut trotzdem weh."

  • Die Witwe habe außerdem berichtet, dass der Präsident sich nicht an den Namen ihres im westafrikanischen Niger getöteten Mannes habe erinnern können, berichtet Wilson. Dies sei für die Frau das Schlimmste an dem Telefonat gewesen. Sie habe geweint und sei nach dem Gespräch "zusammengebrochen".

  • Trump wies die Vorwürfe zurück. Die Abgeordnete habe "komplett erfunden", was er der Witwe gesagt haben solle. Er könne dies auch beweisen. Diesen angeblichen Beweis blieb Trump bislang aber schuldig.