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Der TagUnterhaus beschäftigt sich mit möglicher Toilettenpapier-Krise

08.10.2019, 19:41 Uhr
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Geht den Briten bald das Klopapier aus? (Foto: picture alliance / Daniel Karman)

Die Diskussion über die Folgen eines Brexit ohne Abkommen treibt immer seltsamere Blüten: Im Unterhaus musste die Regierung von Premierminister Boris Johnson nun Auskunft über eine mögliche Versorgungslücke beim Toilettenpapier geben.

  • Der Abgeordnete Jonathan Edwards verlangte eine offizielle Stellungnahme zu der Frage, wie lange die Vorräte an Toilettenpapier in Großbritannien im Fall eines No-Deal-Brexit reichen würden.

  • Die Regierung antwortete mit ihrer Standardformulierung, wonach sie anstrebe, die EU am 31. Oktober mit einem Abkommen zu verlassen. Sollte dies nicht möglich sein, müsse ein harter Brexit vollzogen werden. Die Regierung werde sich aber darum bemühen, die Warenströme aufrechtzuerhalten und so "zusätzliche Reibungen zu minimieren".

  • Edwards beklagte anschließend, seine Anfrage zeige, auf welch "lächerliches Niveau" die Debatte um den Brexit gesunken sei. Die Regierung könne nicht einmal mehr garantieren, dass im Fall eines harten Brexit ausreichend Toilettenpapier zur Verfügung stehe, sagte der Abgeordnete der Nachrichtenagentur PA.