Der TagUntersuchung zu Kapitol-Sturm: Trumps Ex-Stabschef macht Rückzieher
Die Vertrauten des einstigen US-Präsidenten Donald Trump scheinen nicht sonderlich erpicht darauf zu sein, die Hintergründe der Erstürmung des Kapitols zu beleuchten. Nicht nur der Ex-Berater Steve Bannon hat sich geweigert, mit dem Untersuchungsausschuss zusammenzuarbeiten. Auch mit dem früheren Stabschef Mark Meadows gibt es Probleme, weil er immer wieder seine Meinung ändert. Zunächst hatte sich Meadows einer Vorladung des Ausschusses unter Verweis auf ein angebliches Exekutivprivileg Trumps widersetzt. Vergangene Woche gab es dann eine Einigung mit den Ausschussmitgliedern. Meadows habe Unterlagen zur Verfügung gestellt und werde "bald zu einer ersten Aussage erscheinen", sagte der Ausschussvorsitzende Bennie Thompson. Doch nun warf Meadows' Anwalt, George Terwillinger, dem Ausschuss vor, das Recht auf Geheimhaltung bestimmter Informationen nicht zu respektieren. Unter diesen Umständen könne sein Mandant nicht angehört werden, erklärte Terwillinger in einem Schreiben an die Ausschussmitglieder.