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Der TagUrsache für Zugunglück in Meerbusch wohl geklärt

11.12.2017, 11:18 Uhr
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Der Zugführer verhinderte mit seiner schnellen Reaktion und einer Notbremsung, dass es Tote gab. (Foto: imago/Reichwein)

Kommunikationspannen zwischen zwei Stellwerken haben wohl zu dem Zugunglück im nordrhein-westfälischen Meerbusch mit mehr als 40 Verletzten geführt. Der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet, der Fahrdienstleiter des Stellwerks in Meerbusch-Osterath habe seinem Kollegen im Stellwerk Weißenberg auf dessen Anfrage eine falsche Information übermittelt: Der Gleisabschnitt, den der später verunglückte Regionalexpress befahren wollte, sei frei.

In diesem Abschnitt stand jedoch zu diesem Zeitpunkt der Güterzug, auf den der Regionalexpress wenig später auffuhr. Warum dem Fahrdienstleiter offenbar dieser Fehler unterlief, ermittelt die Bonner Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchungen (BEU).