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Der TagVW vereitelt Berufung von Ex-FBI-Chef als Gutachter
12.02.2020, 07:43 Uhr

Nach seiner Karriere als FBI-Chef hat der US-Amerikaner Louis Freeh 2016 mit Volkswagen über einen Beratervertrag verhandelt. Doch daraus wurde nichts. Auch eine Anstellung als bürokratischer Aufseher, auf die er sich beworben haben soll, scheiterte. Es folgte eine Auseinandersetzung, bei der VW Freeh Geheimnisverrat vorwarf. Nun hat der deutsche Autokonzern die Berufung von Freeh als Gutachter im jüngsten "Dieselgate"-Rechtsstreit mit US-Klägern vereitelt. Der zuständige Richter Charles Breyer entschied bei einer Anhörung in San Francisco, dass Freeh als Sachverständiger nicht infrage komme, da seine Sicht der Dinge keine Relevanz für das weitere Verfahren habe.