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Der TagVatikanisches Gericht fällt erstmals Geldwäsche-Urteil
27.12.2018, 15:14 Uhr
Premiere im Vatikan: Erstmals hat ein Gericht im Kirchenstaat eine Person wegen Geldwäsche schuldig gesprochen.
Das Tribunal von Vatikanstadt verurteilte einen italienischen Immobilienunternehmer zu zweieinhalb Jahren Haft, teilte das Büro des Heiligen Stuhls mit.
Zudem seien mehr als eine Million Euro dauerhaft von ihm beschlagnahmt worden.
Gegen den Unternehmer sei seit 2014 ermittelt worden, in dem Jahr sei auch sein bei der Vatikanbank IOR deponiertes Geld eingefroren worden.
Bei der Christmette an Heiligabend hatte Papst Franziskus die wachsende Gier der Menschen angeprangert.