Der TagVerbraucherschützer alarmiert - Telekom holt zum Gegenschlag aus
Nachdem sich Verbraucherschützer im "Spiegel" über angebliche Praktiken der Telekom beschwert haben, holt Deutschlands größter Mobilfunkanbieter zum Gegenschlag aus. Vorwürfe von Verbraucherschützern, gegen das Gebot der Netzneutralität zu verstoßen, weist der Konzern zurück. "Die erhobenen Vorwürfe sind falsch und zeugen von rechtlichem und technischem Unverständnis", sagt eine Sprecherin dem "Tagesspiegel".
Die Telekom verletze das Gebot der Netzneutralität nicht, sagt sie weiter. Man sei sicher, dass das auch die Bundesnetzagentur, bei der Beschwerde eingereicht wurde, feststellen würde. Einer Überprüfung sehe das Unternehmen daher gelassen entgegen. Die geringe Anzahl der über Monate von der Verbraucherzentrale gesammelten und ungeprüften Vorwürfe spreche angesichts von Millionen Kunden für sich.
Die Telekom holt indes selbst zur Kritik aus - gegen die Verbraucherzentrale: "Aus unserer Sicht fahrlässig ist, dass sich die Verbraucherzentrale mit rufschädigenden Vorwürfen vor den Karren großer Konzerne spannen lässt", so die Telekom-Sprecherin. "Denn gerade die sind es, die unter dem Mantel der Netzneutralität ihre Geschäftsinteressen und Regeln im Internet durchsetzen wollen."