Der TagVerdächtiger gesteht tödliche Attacke auf 15-Jährigen

Am Abend des 7. April ist ein 15-Jähriger mit dem Rad in Celle unterwegs. An einem Hauseingang trifft er auf einen 29-Jährigen. Der Mann sticht unvermittelt zu. Der Jugendliche kommt mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus und stirbt wenig später.
Gut zwei Wochen nach dem erschütternden Vorfall hat der deutsche Angreifer nun die Tat gestanden. Er sagte aus, nach dem Verlust seines Arbeitsplatzes Ende Dezember vermehrt Drogen genommen zu haben, sagt der zuständige Oberstaatsanwalt Lars Janßen. Der Mann habe sich verfolgt gefühlt, daher habe er ein Messer dabei gehabt, als er den Jugendlichen traf. Er habe einen Schub bekommen und zugestochen. Die Staatsanwaltschaft hat ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben. Das Opfer ist ein jesidischer Kurde, der mit seiner Familie 2014 aus dem Nordirak nach Celle geflüchtet war. Der Deutsche habe das Opfer nicht gekannt. Ein ausländerfeindliches oder rechtsextremes Motiv bestreite er, so Janßen.