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Der TagVerkehrsministerium reicht offenbar Maut-Schiedsklage ein

13.02.2020, 08:58 Uhr

Das Maut-Debakel ist immer noch nicht ausgestanden. Allem Anschein nach geht der Streit um die Kosten des gescheiterten Projekts nun in eine neue Runde.

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Bundesverkehrsminister Scheuer will nach dem Maut-Debakel juristisch gegen Pkw-Mautfirmen vorgehen. (Foto: imago images/photothek)
  • Im Rahmen einer im Januar eingeleiteten Streitbeilegung sei keine Einigung erzielt worden, berichtet die Funke Mediengruppe unter Berufung auf das Bundesverkehrsministerium.

  • Demnach habe das Ministerium eine außergerichtliche Schiedsklage gegen die beteiligten Firmen Autoticket, CTS Eventim und Kapsch TrafficCom eingereicht.

  • Damit will der Bund dem Bericht zufolge feststellen lassen, dass Autoticket und ihren Gesellschaftern keine Erstattungs- und Entschädigungsansprüche zustehen.

  • Die Forderungen der Mautfirmen belaufen sich auf insgesamt rund 560 Millionen Euro.

  • Das Ministerium wirft den Betreibern dem Bericht zufolge vor, nach der Kündigung den Betreibervertrag "treuwidrig" verletzt zu haben.