Der Tag

Der TagVerschärfung der Spätwinterlage

19.04.2024, 07:24 Uhr

Westlich der Britischen Inseln hat sich ein Hoch weit nach Norden ausgedehnt und verhindert, dass das Wetter – wie üblicherweise – "von Westen her kommt". Stattdessen fließt vom Nordmeer her feuchtkalte Polarluft zu uns und sorgt für Spätwinter-Feeling.

Heute haben wir es mit Tief "Annina" zu tun, das von der Nordsee her weiter Richtung Polen zieht. Auf der Rückseite stellt sich heute Nachmittag bereits in der Nordwesthälfte und zum Wochenende wieder im ganzen Land kaltes Schauerwetter ein. Der Norden profitiert dann davon, dass zeitweise trockenere Luft, die durch Föhneffekte vom norwegischen Gebirge entstehen, durchzieht und sich am Sonntag das Hoch bei den Britischen Inseln nach Skandinavien ausdehnt. Ansonsten bleibt die kalte Schauerluft über Deutschland liegen, zum Sonntag hin dreht die Strömung auf Nordost und führt noch kältere Luft heran. In der Osthälfte gibt es nachts dann verbreitet Frost und am Sonntagvormittag kann es in der Südosthälfte auch mal bis in tiefere Lagen schneien.

  • Heute ist es am Vormittag im Südosten noch trocken, von Nordwesten her breitet sich aber teils kräftiger Regen und im Bergland Schneefall aus. Dabei steigt die Schneefallgrenze von anfangs rund 600 m auf 700 bis 900 m an.

  • Während sich Regen und Schnee am Nachmittag in die Südosthälfte verlagert, erfolgt in der Nordwesthälfte der Übergang zu Schauerwetter inklusive einzelner Gewitter. Es ist nasskalt mit Höchstwerten von 4 Grad in Annaberg-Buchholz/Erzgebirge und Bad Wörishofen/Unterallgäu bis 11 Grad in Krefeld.

  • Der Wind weht zeitweise mäßig bis frisch, an der Nordsee und gebietsweise im Süden teils stark und dreht von Südwest auf West bis Nordwest. Im Alpenvorland gibt es verbreitet stürmische Böen und im Nordwesten sind in Schauer- und Gewitternähe sowie an der niedersächsischen Küste Sturmböen möglich.

  • Heute verbreitet Regen, im Bergland Schnee und in der Nordwesthälfte Übergang zu Schauerwetter. Maximal 4 bis 11 Grad, teils sehr windig.

Quelle: ntv.de