Der TagVerschütteter Kumpel nach zwei Wochen gerettet
Zwei Wochen nach dem Grubenunglück im Osten Chinas ist ein verschütteter Bergarbeiter geborgen worden. Er sei in einem näher an der Oberfläche gelegenen Minenabschnitt entdeckt worden, berichtet der staatliche Fernsehsender CCTV. Er sei in "schwacher körperlicher Verfassung". In der Goldmine in Qixia in der Provinz Shandong hatte es mindestens zwei Explosionen gegeben. Insgesamt 22 Grubenarbeiter wurden verschüttet. Rettungstrupps bohrten Löcher und ließen mithilfe eines Seils Lebensmittel und Medikamente hinab.
Von knapp einem Dutzend Arbeitern, die in mehr als 500 Metern Tiefe von den Explosionen überrascht worden waren, habe es bis zuletzt Lebenszeichen gegeben, heißt es von der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Sie seien den Umständen entsprechend wohlauf. Ein Bergmann starb an einer Kopfverletzung. Von zehn weiteren Verschütteten fehlt jede Spur. Wegen Sicherheitsmängeln gibt es in chinesischen Bergwerken immer wieder tödliche Unfälle.
Update von 12:35 Uhr: Inzwischen wurden noch zehn weitere Verschüttete gerettet. Mehr dazu finden Sie in dem Eintrag von 12:35 Uhr.