Der TagVierjährige stirbt in Kindergarten - Ermittlungen eingestellt
Mitte Februar stirbt ein vierjähriges Mädchen beim Spielen im Kindergarten. Polizei und Staatsanwalt ermitteln - bis jetzt. Nun wird das Ermittlungsverfahren gegen die Erzieher eines Kindergartens in Limburgerhof im Rhein-Pfalz-Kreis eingestellt. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, bestätigte sich der Verdacht der fahrlässigen Tötung eines vierjährigen Mädchens nicht hinreichend.
Das Kind spielte im Außenbereich des Kindergartens, wo es tödlich verunglückte. Den Ermittlungen zufolge sei das Mädchen mit einer sogenannten Topfstelze um den Hals an der Rutsche hängen geblieben und erstickt. Die Staatsanwaltschaft ermittelte daher gegen mehrere Mitarbeiter wegen einer möglichen Verletzung der Aufsichtspflicht.
Die Ermittlungen hätten ergeben, dass sich der Unfall in einem Zeitraum von 19 Minuten im Außenbereich ereignet habe. Der genaue Zeitpunkt konnte allerdings nicht geklärt werden, heißt es. Daher sei ebenfalls nicht nachweisbar, "welche Erziehungsperson sich zu welchem genauen Zeitpunkt dort aufhielt". Die Staatsanwaltschaft erklärt, sie gehe vor dem Hintergrund dieser Tatsache einerseits sehr wohl davon aus, dass eine Aufsichtspflichtverletzung vorlag. "Allerdings haben die umfangreichen Ermittlungen nicht die sichere Feststellung erlaubt, wann im Verlauf dieser 19 Minuten das schädigende Ereignis eintrat und wer in diesem Zeitpunkt als Aufsichtsperson im Außenbereich war."