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Der TagVizekanzler unterstützt Social-Media-Verbot für Kinder unter 14

16.02.2026, 11:05 Uhr

Ich persönlich bin froh, dass es während meiner Schulzeit noch keine Apps wie Instagram oder Tiktok gab - das hätte meiner Entwicklung vermutlich nicht gutgetan. Deshalb halte ich es für richtig, dass die Politik über eine stärkere Regulierung von Social-Media-Plattformen für Kinder und Jugendliche zumindest nachdenkt. Dabei das richtige Maß zu finden, ist keine leichte Aufgabe. Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat sich hinter Forderungen aus seiner Bundestagsfraktion gestellt, die Social-Media-Nutzung für Kinder unter 14 Jahren vollständig zu verbieten. "Wir kommen an klaren Regeln und Einschränkungen, wie sie der SPD-Vorschlag unterbreitet, nicht mehr vorbei", sagte der Vizekanzler dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". "Der Schutz junger Menschen vor der Flut an Hass und Gewalt in sozialen Medien hat oberste Priorität."

Die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag fordert nach Alter abgestufte Regelungen für die Nutzung von Social-Media-Plattformen. Laut einem Positionspapier soll es für Kinder unter 14 Jahren ein "vollständiges Verbot" der Nutzung von Social-Media-Plattformen geben. Die Anbieter sollten verpflichtet werden, die Nutzung ihrer Plattformen "technisch wirksam" zu unterbinden. Für Jugendliche unter 16 Jahren soll es nach den Vorschlägen der SPD eine "verpflichtende Jugendversion" geben. Diese dürfe "keine algorithmisch gesteuerten Feeds oder Empfehlungssysteme" enthalten, sie dürfe keine personalisierten Inhalte ausspielen.

Quelle: ntv.de