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Der TagVon wegen kalt: Der Januar verliert seine Zähne

13.02.2020, 23:15 Uhr
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Frühe Krokusse in Dresden. (Foto: picture alliance/dpa)

Früher war der Januar kälter. Nur ein Gefühl? Fachleute sagen: Auf keinen Fall. Der vorige Monat war laut US-Wetterbehörde NOAA der weltweit wärmste Januar in ihrer 141-jährigen Messreihe. Damit setzt sich ein Trend der Erwärmung aus den vergangenen Jahren fort: Vier der wärmsten Januar-Monate wurden seit 2016 gemessen, die zehn wärmsten seit 2002, teilte die Behörde weiter mit. Die globale Temperatur habe 1,14 Grad Celsius über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts gelegen und damit knapp über dem bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2016, hieß es.

Der Januar knackt noch andere Rekorde: Vergangene Woche meldete der europäische Klimawandeldienst Copernicus (Copernicus Climate Change Service), dass der Januar der wärmste in Europa und ganz knapp auch weltweit seit Beginn der jüngeren Aufzeichnungen im Jahr 1981 gewesen sei.