Der Tag

Fahrgäste empört über "Diskriminierung"WDR testet Rassentrennung in Essener Bussen

24.06.2015, 16:20 Uhr

Die Fahrgäste des Essener Verkehrsunternehmens Evag haben einen Rassismus-Test des WDR mit Bravour bestanden. Der Sender allerdings handelte sich auch Kritik ein.

  • Für eine Sendung inszenierte der WDR auf der Linie 160 in Essen einen Bus mit für "Deutsche" reservierten Sitzen. Ausländer mussten hinten sitzen.

  • Schauspieler stellten vor den nicht eingeweihten Fahrgästen eine Szene dar, in der ein Deutscher einen Ausländer von einem der reservierten Sitze verweist.

  • Die Essener Fahrgäste reagierten sofort empört und stellten sich vor das vermeintliche Rassismusopfer, wie die Evag mitteilte.

  • Das Experiment wurde daraufhin abgebrochen. Die ahnungslosen Fahrgäste wurden aufgeklärt.

  • Der WDR erhielt Lob und Kritik für das Experiment, das einige als geschmacklos empfanden.

Quelle: ntv.de