Der TagWHO-Direktorin: Zika ist ein "Mysterium"
Die Weltgesundheitsorganisation hält das Zika-Virus für ein "Mysterium".
Es seien noch viele weitere Studien notwendig, um Klarheit über einen möglichen Zusammenhang zur Zunahme von Schädelfehlbildungen zu haben, sagte die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan.
Zika ist inzwischen in rund 40 Ländern aufgetaucht.
Das Hauptproblem, das für große Verunsicherung führt: In dem am meisten von Zika betroffenen Brasilien gibt es eine Zunahme an Schädelfehlbildungen bei Babys, was den Verdacht nährt, dass eine vorherige Zika-Infektion von Schwangeren der Auslöser sein kann.
Aber aus Kolumbien, wo es bisher rund 5550 von Kliniken und Laboren diagnostizierte Zika-Infektionen von Schwangeren gibt, werden indes kaum Fälle von Mikrozephalie gemeldet. Vier Millionen Infektionen möglich