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Der Tag WWF warnt vor größtem Artensterben seit Dinosauriern

Der Klimawandel hat nicht nur für uns Menschen extreme Folgen, sondern auch für Pflanzen und Tiere. Der WWF warnt jetzt vor dem "größten Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier". Die Umweltstiftung verweist auf die Rote Liste der Weltnaturschutzunion IUCN, auf der mittlerweile mehr als 30.000 Tiere als bedroht gelten, davon 6400 als vom Aussterben bedroht. WWF-Vorstand Eberhard Brandes sieht einen Zusammenhang zwischen Klimaerwärmung und Artensterben. "Die Erderhitzung verändert Ökosysteme in dramatischem Tempo. Viele Tiere und Pflanzen können sich nicht schnell genug anpassen."

Als Beispiel für das Artensterben nennt die Organisation unter anderem Eisbären: Vor allem wegen der Klimakrise könnte einer Drittel der Population bis 2050 verschwinden. Die Bestände der Kaiserpinguine könnten bei fortschreitender Klimaerwärmung bis 2100 um 86 Prozent abnehmen.

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Ausgehungerte Eisbären dringen auf der Suche nach Nahrung immer wieder in besiedelte Gebiete vor.

(Foto: picture alliance/dpa)

Quelle: ntv.de